Während Sie lesen, sind Sie sich da bewusst,
dass Sie einen Körper haben, wie Sie gerade dasitzen, wie
Ihr Atem geht und überhaupt, wie der Körper sich gerade
anfühlt?
Indem Sie dies lesen wandert Ihre Aufmerksamkeit vermutlich genau
dorthin – nämlich zum Körper. Und wenn Sie einen
Moment länger
mit Ihrer Aufmerksamkeit dort verweilen, haben Sie wahrscheinlich
sehr schnell ein authentisches Gespür dafür, wie es Ihnen
in diesem Moment geht.
Wenn sich irgendetwas nicht so gut anfühlt, sagt Ihnen der
Köper vermutlich, was er braucht, um das zu ändern, z.
B. sich entspannt hinsetzen, tief durchatmen, etwas essen oder
trinken,
einen Spaziergang machen oder Kontakt auf nehmen, mit einem lieben
Menschen telefonieren ...
Die meisten von uns haben schon mal im Urlaub die Erfahrung
gemacht, dass wir uns viel besser fühlen, wenn wir uns erlauben,
unsere körperlichen Impulse wahrzunehmen und ihnen nachzugehen.
Das interessante daran ist, dass wir dann nicht nur entspannter
sind, sondern auch mehr Kraft haben, kreativ mit Alltagssituationen
umzugehen. In Stresssituationen passiert genau das Gegenteil. Je
angestrengter wir sind, desto weniger Möglichkeiten stehen uns
zur Verfügung,
weil wir geistig-emotional so fokussiert sind, das wir überhaupt
nicht mehr auf die Idee kommen, es könnte auch anders und
leichter gehen. Der Körper hilft
uns dann, wieder den Zugang zu unserer Kraft und zu unseren kreativen
Fähigkeiten herzustellen.
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